Fragen

Wie lange hält eine Hennabemalung?
Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten.
Die Haltbarkeit hängt von vielen Faktoren,
wie Hautstruktur und Hautpartie ab. Am Besten
entwickelt sich die Farbe an den Handinnenflächen
und Fußsohlen. Und am Längsten
hält Henna an der Stelle, die weniger Wasser
und Seife ausgesetzt ist. Um die Farbintensität
zu verstärken, wird die Paste mit Zucker
und Zitronensaft befeuchtet, denn je länger
die Hennapaste feucht ist, umso besser kann
sich die Farbe auf die Haut übertragen. Eine
Hennabemalung kann daher zwischen einigen
Tagen und mehreren Wochen halten.

 

In welchen Farben gibt es Henna noch?
Natürliches Henna ist von der Farbe her immer
rot bis bräunlich. Dies wird seit über 5000 Jahren
verwendet und ist ein vollkommen natürliches
Produkt, daher sind allergische Reaktionen
äußerst selten.
Was ist mit “schwarzem Henna”?
Vorsicht ist bei „schwarzem Henna“ geboten
oder sogenannte „Notfall-Henna“, dass überwiegend
an touristischen Orten als Henna verkauft
wird. Natürliches Henna kann nämlich
niemals schwarz sein, dem Henna wird unter
anderem ein chemischer Farbstoff namens
Paraphenylendiamin (PPD) beigemischt, um
die Farbintensität zu verstärken, dies kann
aber heftige Hautallergien auslösen. Hennatattos,
die sofort Farbe entwickeln, ohne die
Einwirkzeit, sollten streng gemieden werden.
Echtes Henna entfaltet Ihre dunkle Farbe erst
nach ca. 12 Stunden.

Wie wird Henna aufgetragen und wie pflege ich die Bemalung?

Die einfachste Variante ist: Henna wird mit einer Spritztüte auf die Haut aufgetragen.        Die Paste sollte ruhen, bis sie vollkommen trocken ist und selbst anfängt zu bröseln. Um die Farbe zu verstärken, kann Zitrone und Zucker gemischt und auf die Paste angebracht werden,
damit sie nicht so schnell trocknet. Nachdem
die Paste ab ist, in der Regel dauert dies 30 –
60 Minuten, sollte in den nächsten 12 Stunden
Wasserkontakt gemieden werden. Die volle
Farbe hat seine Entwicklung nach 48 Stunden
erreicht. Wenn die getrocknete Paste entfernt
ist, sollte die Haut mit etwas Öl (Senföl) eingerieben
werden, dieses dringt in die Haut ein und
bringt die Farbe zum leuchten.

 

Wie rühre ich Henna selbst an?
Jede/r Hennakünstler/in hat seine eigenen Geheimrezepte,
um die Hennapaste anzurühren.
Das Grundrezept ist relativ einfach, es empfiehlt sich auch damit zu beginnen: Feingesiebtes Hennapulver, bisschen Zucker- und Zitronensaft, warmes Wasser, ein paar Tropfen Eukalyptusöl, Nelkenöl (die Öle können auch weggelassen
werden) und ein feines Sieb. Alle Zutaten
werden vermischt, so dass eine Paste mit der
Konsistenz vom Zuckerguss entsteht, die Paste am Besten unter die Sonne oder einen warmen Ort, für ca. 12 Stunden ziehen lassen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.